Bewegung aufnehmen
Beim Abspielen write halten und A/B drehen: Klangänderungen werden aufgenommen.
Der tonic erzeugt seine Drums mit Synthese. Besonders spannend: aus einem Sound beim Drehen etwas völlig Neues machen — und ganze Klangwelten als Audio übertragen.
Loslegen ↓Leg das Gerät daneben. „+“ bedeutet: erste Taste halten, zweite drücken. Nimm dir ungefähr zehn Minuten — ohne Eile.
0 von 5 ausprobiert
Zwei AAA-Batterien einsetzen, Uhr mit A/B einstellen, Taste drücken. bpm + 3 stellt leise. pattern + 1, dann play.
Stoppen. Entbehrliches Pattern mit pattern + Zahl wählen. acc + pattern löscht dessen Noten. Nichts Wichtiges überschreiben.
Werkssounds: sound + 1, write an: Kick auf 1, 9. sound + 2: Snare 5, 13. sound + 7: Hi-Hat 3, 7, 11, 15.
play, write aus. Sound wählen, A für Tonhöhe und B für Morph drehen. Langsam verändern und vergleichen.
Erst weich, dann kantig, dann seltsam: Findest du drei passende Sounds für denselben Rhythmus? Du brauchst dafür keine zusätzliche Software.
Vier Zählzeiten, jeweils vier kleine Schritte. Die Zahlen laufen von 1 bis 16 — danach geht es von vorne los. Tippe Felder an und höre, was sich ändert.
Ton startet erst nach deinem Tippen. Lautstärke am Handy zunächst leise stellen.
Eigene synthetische Übungsklänge; keine Klangsimulation des PO-32. Am Gerät: jeweils sound + 1 / 2 / 7 wählen und im write-Modus die Zahlen der jeweiligen Zeile setzen. Das Labor steuert dein Gerät nicht.
Wenn es dir gefällt: 20 Sekunden aufnehmen und jemandem zeigen. Das ist schon deine Musik.
Beim Abspielen write halten und A/B drehen: Klangänderungen werden aufgenommen.
write aus, beim Abspielen FX + Zahl halten.
acc + Schritt im Schreibmodus setzt einen Akzent.
Das ist eine der spannendsten Seiten des tonic: Jemand baut Sounds — und du kannst das passende Daten-Audio in deinen PO-32 laden. Es klingt beim Übertragen eher nach einem Modem als nach Musik.
Microtonic von Sonic Charge ist ein Software-Drum-Synthesizer. Du gestaltest einen Sound am Computer und überträgst ihn zum tonic. Dort kannst du weiter mit Tonhöhe und Morph spielen.
Für neue Sounds brauchst du nicht zwingend die Software: Fertige PO-32-Packs anderer Leute lassen sich ebenfalls übertragen. Microtonic ist die zusätzliche, kostenpflichtige Möglichkeit für eigenes Sounddesign.
Demo: So klingt das Kit, wenn jemand damit Musik macht.
Transfer / Data / Backup: Das codierte Signal, das der tonic einliest.
Ein beliebiger Song wird dadurch kein Kit. Achte auf ausdrücklich für PO-32 angebotene Daten. Manchmal kommt das Datensignal erst am Ende eines Videos oder SoundCloud-Tracks.
Guter erster Anlaufpunkt: zum Beispiel „basic beats“ und „flat beat“. Demo und Transfer sind getrennt.
Ein Community-Kit mit Demo und Datensignal. Laut Beschreibung beginnt der unangenehme Transfer-Ton ungefähr bei 1:58. Vorher Kopfhörer abnehmen.
Am Anfang Klangbeispiele, laut Anbieter am Ende die Kit-Daten. Ein Beispiel dafür, wie Musik und Transfer in einem Track geteilt werden.
Der Urheber sammelt im Sonic-Charge-Forum seine Videos: unter anderem Dub, Hip-Hop und Drum & Bass, jeweils mit Datenübertragung.
Einzelne Soundübertragungen aus Microtonic sind vom kompletten Kit-/Pattern-Import zu unterscheiden. Vor jedem Import lesen, was das konkrete Paket ersetzt.
Am Audio-Ausgang des PO-32 ein Aufnahmegerät anschließen, dessen Aufnahme starten und am tonic write + sound drücken. Das zeichnet den Daten-Dump als Audio auf. Möglichst eine unveränderte Originaldatei aufbewahren.
Zum Teilen sind zwei klar beschriftete Teile hilfreich: erst eine Musikdemo, dann separat die Datendatei. Schreib dazu „PO-32“, ob Sounds und Patterns enthalten sind und dass der Import bisherige Daten ersetzen kann. Daten-Audio nicht mit Musik überlagern. Teste die Rückübertragung einer Sicherung möglichst mit einem zweiten Gerät, bevor du dich allein darauf verlässt.
Quellen: Offizielle Soundpacks und Importhinweise ↗ · PO-32-Anleitung ↗ · Sonic Charge ↗. Links zu den Originalanbietern; es werden keine fremden Soundpacks hier kopiert oder automatisch abgespielt.
Meine Einstiegsreihenfolge steht oben. Deutsch zum Anfangen, XNB zum Nachschlagen, Musik als Funke für eigene Ideen. Nicht alles am Stück ansehen.
5 Videos angezeigt
MusicStoreTV · Kurze Vorstellung für die Wartezeit und den ersten Überblick.
Bruno Kramm · Ausführlich auf Deutsch; auch Microtonic und Datentransfer kommen vor. Erst die Bedienung, den Rest später.
XNB · Einzelne Funktionen gezielt nachsehen, wenn dir etwas unklar bleibt.
Free Beat · Passt zur Challenge: sehen und hören, was mit einem Pattern passiert.
True Cuckoo · Wenn du tiefer in die Klanggestaltung einsteigen möchtest.
Wenn Untertitel vorhanden sind: in YouTube einschalten. Unter den Einstellungen kann eine automatische Übersetzung nach Deutsch verfügbar sein. Menüs unterscheiden sich je nach App und Gerät. Nicht jedes Video bietet das an. Für kleine Abschnitte pausieren und direkt am PO mitmachen.
Auswahl nach Thema, Sprache und Einstiegsumfang; keine Rangliste aller Tutorials. Titel können auf YouTube automatisch übersetzt erscheinen — die Sprachangabe hier bezieht sich auf das Original. Videos öffnen extern und brauchen Internet.
Zum Test über den eingebauten Lautsprecher hören, Kabel abziehen und Lautstärke prüfen: bpm + 3. Falls ein Sync-Modus aktiv ist: mit acc + bpm bis SY0 weiterschalten. Dann play.
write wechselt zwischen Spielen und Schreiben. Im Schreibmodus setzt du Schritte im Loop. Die leuchtenden Schritte gehören zum ausgewählten Sound.
Stoppen und bewusst ein entbehrliches Pattern wählen. acc + pattern löscht das aktuelle Pattern. Vorher anhören! Ein Werksreset ist für diese Übungen nicht nötig.
Später, wenn dein erster Loop steht: Verbinde OUT des ersten mit IN des zweiten über ein 3,5-mm-Stereokabel. Erster PO: SY1, letzter: SY4. Bei drei Geräten: in der Mitte SY5. Am letzten OUT hörst du die Kette.
Sync-Modus wechseln: PO-12 funct + bpm; PO-32 acc + bpm; PO-33 record + bpm. Erst am letzten, dann ggf. am mittleren play, zuletzt am ersten. Der erste bestimmt das Tempo. Alle Patterns beginnen als 16-Schritt-Loops.
Allein wieder SY0 verwenden. Der Sync-Ausgang enthält einen hörbaren Taktimpuls — Kopfhörer deshalb am letzten Gerät anschließen.
Sound: ein Klang. Pattern: ein wiederholbarer Ablauf. Step: eine Zeitposition darin. BPM: Geschwindigkeit. Loop: Wiederholung. Sample: aufgenommenes Stück Ton. Slice: Ausschnitt daraus. Morph: Übergang zwischen Klangvarianten.