PO-12 rhythm / Dein erster Beat

16 Schritte.
Dein Rhythmus.

Ein kleiner Drumcomputer, eine große Spielwiese. Fang mit Kick, Snare und Hi-Hat an. Alles andere kommt beim Spielen.

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01 / Ausprobieren

Dein erster Loop.

Leg das Gerät daneben. „+“ bedeutet: erste Taste halten, zweite drücken. Nimm dir ungefähr zehn Minuten — ohne Eile.

0 von 5 ausprobiert

Zwei AAA-Batterien einsetzen, Uhr mit A/B einstellen, Taste drücken. bpm halten + 3 für leise Lautstärke. pattern halten + 1, dann play.

Stoppen. Wähle mit pattern + Zahl einen entbehrlichen Platz. funct + pattern löscht dessen Pattern. Achtung: Vorhandene Noten gehen verloren.

sound + 1, dann write an: Kick auf 1, 9. sound + 2: Snare auf 5, 13. sound + 3: Hi-Hat auf 3, 7, 11, 15.

play startet deinen Loop. Mit bpm + Drehregler B stellst du etwa 90 BPM ein. Schalte write danach aus.

Probiere eine zusätzliche Kick auf Schritt 7. Nimm sie wieder weg. Welche Version magst du lieber? Erst eine Sache ändern, dann zuhören.

02 / Hören & verstehen

Ein Beat zum Antippen.

Vier Zählzeiten, jeweils vier kleine Schritte. Die Zahlen laufen von 1 bis 16 — danach geht es von vorne los. Tippe Felder an und höre, was sich ändert.

Ton startet erst nach deinem Tippen. Lautstärke am Handy zunächst leise stellen.

Eigene synthetische Übungsklänge; keine Klangsimulation des PO-12. Am Gerät: jeweils sound + 1 / 2 / 3 wählen und im write-Modus die Zahlen der jeweiligen Zeile setzen. Das Labor steuert dein Gerät nicht.

Deine Mini-Challenge

Baue einen Beat, zu dem du automatisch mit dem Kopf nickst.

Wenn es dir gefällt: 20 Sekunden aufnehmen und jemandem zeigen. Das ist schon deine Musik.

03 / Eine Stufe weiter

Drei Dinge für danach.

Sound verändern

Sound auswählen, A/B drehen. Hör hin, welcher Regler was verändert.

Effekt spielen

Beim Abspielen FX + eine Zahl halten. Zum Entfernen beim Abspielen FX ohne Zahl über die gewünschten Stellen halten.

Variation aufheben

write + pattern halten, Zielplatz drücken. Dieser wird überschrieben.

04 / Anschauen & Lust bekommen

Erst ein Video. Dann spielen.

Meine Einstiegsreihenfolge steht oben. Deutsch zum Anfangen, XNB zum Nachschlagen, Musik als Funke für eigene Ideen. Nicht alles am Stück ansehen.

5 Videos angezeigt

Englisches Video leichter anschauen

Wenn Untertitel vorhanden sind: in YouTube einschalten. Unter den Einstellungen kann eine automatische Übersetzung nach Deutsch verfügbar sein. Menüs unterscheiden sich je nach App und Gerät. Nicht jedes Video bietet das an. Für kleine Abschnitte pausieren und direkt am PO mitmachen.

Auswahl nach Thema, Sprache und Einstiegsumfang; keine Rangliste aller Tutorials. Titel können auf YouTube automatisch übersetzt erscheinen — die Sprachangabe hier bezieht sich auf das Original. Videos öffnen extern und brauchen Internet.

05 / Wenn etwas hakt

Kurze Hilfe. Weiter geht’s.

Ich höre nichts / es wartet nur.

Zum Test über den eingebauten Lautsprecher hören, Kabel abziehen und Lautstärke prüfen: bpm + 3. Falls ein Sync-Modus aktiv ist: mit funct + bpm bis SY0 weiterschalten. Dann play.

Die Zahlen spielen anders als erwartet.

write wechselt zwischen Spielen und Schreiben. Im Schreibmodus setzt du Schritte im Loop. Die leuchtenden Schritte gehören zum ausgewählten Sound.

Ich will einfach neu anfangen.

Stoppen und bewusst ein entbehrliches Pattern wählen. funct + pattern löscht das aktuelle Pattern. Vorher anhören! Ein Werksreset ist für diese Übungen nicht nötig.

Wie spiele ich mit einem zweiten PO zusammen?

Später, wenn dein erster Loop steht: Verbinde OUT des ersten mit IN des zweiten über ein 3,5-mm-Stereokabel. Erster PO: SY1, letzter: SY4. Bei drei Geräten: in der Mitte SY5. Am letzten OUT hörst du die Kette.

Sync-Modus wechseln: PO-12 funct + bpm; PO-32 acc + bpm; PO-33 record + bpm. Erst am letzten, dann ggf. am mittleren play, zuletzt am ersten. Der erste bestimmt das Tempo. Alle Patterns beginnen als 16-Schritt-Loops.

Allein wieder SY0 verwenden. Der Sync-Ausgang enthält einen hörbaren Taktimpuls — Kopfhörer deshalb am letzten Gerät anschließen.

Was bedeuten die Begriffe?

Sound: ein Klang. Pattern: ein wiederholbarer Ablauf. Step: eine Zeitposition darin. BPM: Geschwindigkeit. Loop: Wiederholung. Sample: aufgenommenes Stück Ton. Slice: Ausschnitt daraus. Morph: Übergang zwischen Klangvarianten.